Untergang der Weimarer Republik (1929-1933)
Ein Literaturkonzert mit Musiker*innen der Hamburgischen Staatsoper,
der Dresdner Philharmonie, der NDR Radiophilharmonie Hannover und des Beethoven Orchesters Bonn
Rezitation: Roman Knižka
Gesamtleitung: Benjamin Comparot
OPUS 45
Freier Verkauf
Die Weimarer Republik: Zeugnis einmaliger kultureller Blüte in den 20er und frühen 30er Jahren des letzten Jahrhunderts, aber ebenso auch vom Zerfall demokratischer Strukturen mit verheerenden Folgen. In einem Literaturkonzert, das vor Radikalisierung, Gewalt und eben diesem Zerfall warnt, treffen Texte von u. a. Erich Kästner, Mascha Kaléko, Kurt Tucholsky und Victor Klemperer auf Musik von Hanns Eisler oder Kurt Weill, aber auch auf Swing und Schlager von Cole Porter oder den Comedian Harmonists. Schauspieler Roman Knižka leiht den eindringlichen Texten seine Stimme.
Am Vorabend des Tages der Deutschen Einheit stellen wir uns der Frage, welche Lehren wir heute aus dem Untergang der ersten deutschen Demokratie, der Weimarer Republik, ziehen. Eine Frage, die derzeit allemal aktueller ist, als uns lieb sein könnte. Zeitgeschichtliche Bezüge zu Hameln komplettieren den Abend.
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